Hochschulaktionsplan Inklusion 2017

Grundlage des Hochschulaktionsplans Inklusion der Universität Leipzig ist die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 mit der Ratifizierung durch die Bundesrepublik Deutschland verpflichtend ist.

Der Aktionsplan der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahre 2016 konkretisiert diese Verpflichtung und sieht die Entwicklung hochschulspezifischer Aktionspläne für alle sächsischen Hochschulen vor. Auch das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fordert, dass Hochschulen die besondere Situation von Studierenden und Mitarbeiter_innen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen anerkennen und Chancengleichheit gemäß der UN-BRK verwirklichen und erhob das „Leitbild der inklusiven Hochschule“ zu einer von 7 Leitlinien der Hochschulentwicklungsplanung 2025.

Ein erster Schritt auf diesem Weg wurde durch die Studie „Auf dem Weg zur inklusiven Hochschule“ getan, indem hier der Ist-Stand im Bereich Inklusion an den sächsischen Hochschulen eruiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet wurden.

Eine zentrale Empfehlung der Studie ist eine strategisch institutionelle und konzeptionelle Verankerung des Themas Inklusion. Dies soll durch die Verabschiedung und kontinuierliche Fortschreibung eines universitätsspezifischen Aktionsplans Inklusion gewährleistet werden.

Mit der Zustimmung des Rektorats und unter Kenntnisnahme des Senats wurde im Januar 2018 der Hochschulaktionsplan Inklusion der Universität Leipzig veröffentlicht. Zweck und Inhalt des Aktionsplanes Inklusion ist es die Universität Leipzig zu einem für alle inklusiven und diskriminierungsfreien Raum zugestalten.


letzte Änderung: 10.10.2018 

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