Das Elterngeld sieht eine monatliche Unterstützung bis zu 1.800 Euro für Eltern vor. Der Antrag muss rechtzeitig bei der entsprechenden Elterngeldstelle eingereicht und bei der Antragstellung verschiedene Punkte beachtet werden.

Anträge

Anträge auf Elterngeld finden Sie im Internet unter www.familie.sachsen.de, unter www.amt24.sachsen.de oder können im Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig an der Information abgeholt werden. Außerdem stehen Ihnen die Anträge im Download-Bereich zur Verfügung. Anträge werden nach Posteingang bearbeitet und müssen nicht persönlich abgegeben werden, Fehlendes wird schriftlich abgefordert. Folgende Unterlagen werden zusätzlich zum Antrag benötigt:

Geburtsbescheinigung des Kindes: Die Geburtsbescheinigung muss im Original eingereicht werden,

Arbeitgeberbescheinigung: Beläge über den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach der Geburt,

Bescheinigung der Krankenkasse über den Bezug von Mutterschaftsgeld,

Nur bei Beamtinnen: Bescheinigung über die Dienstbezüge während des Mutterschutzes,

Einkommensnachweise: Lohn- oder Gehaltsabrechnungen für die letzten zwölf Monate vor der Geburt des Kindes.

Wann stelle ich den Antrag?

Die Einreichung des Antrags kann nur nach der Geburt des Kindes erfolgen, da die Eltern auch eine Geburtsbescheinigung vorlegen müssen. Da eine rückwirkende Auszahlung nur drei Monate ab dem Zeitpunkt der Antragsstellung machbar ist, sollten entsprechend nicht mehr als drei Monate nach der Geburt vergehen, ehe sie den Antrag einreichen. Nur dann ist das volle Elterngeld gesichert. Die Höhe des Elterngeldes, was dem Paar zusteht, hängt vom Einkommen ab.

Über zuständige Elterngeldstelle informieren

Der Elterngeldantrag muss schriftlich erfolgen und an die zuständige Elterngeldstelle geschickt werden. Bescheinigungen vollständig beilegen Der Elterngeldantrag muss von beiden Eltern unterschrieben werden. Wenn ein Elternteil das alleinige Sorge- oder Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, reicht eine Unterschrift.

Höhe des Elterngeldes

Die für die Berechnung der Höhe des Elterngeldes nötigen Einkommensnachweise sollten in Form von Lohn- oder Gehaltsabrechnungen des letzten Jahres (zwölf Monate) beigelegt werden. Bei Selbstständigen gilt der Steuerbescheid für den letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum vor der Kindesgeburt. Falls sie trotz Elterngeld noch berufstätig sein möchten, brauchen sie vom Arbeitgeber eine Bestätigung der Teilarbeitzeit, Selbständige machen eine eigene Erklärung über die Arbeitszeit.

Hier geht es zum Elterngeldrechner.

Nachträgliche Änderungen

Über den Antrag sollte man sich am besten vor der Geburt schon Gedanken machen und Informationen über alle Regelungen und Optionen einholen. Der Antrag ist zwar insoweit flexibel, als dass er nachträglich geändert werden kann. Die Änderung ist aber nur für die Monate möglich, die noch nicht ausgezahlt wurden. Über den Antrag sollte man sich am besten vor der Geburt schon Gedanken machen und Informationen über alle Regelungen und Optionen einholen. Der Antrag ist zwar insoweit flexibel, als dass er nachträglich geändert werden kann. Die Änderung ist aber nur für die Monate möglich, die noch nicht ausgezahlt wurden.


letzte Änderung: 01.03.2018