Mentoring-Programme des Gleichstellungsbüros

 

Mit t.e.a.m. fördert der Gleichstellungsbeauftragte den weiblichen Wissenschaftsnachwuchs (Studentinnen, Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen) an der Universität Leipzig. Die Verzahnung von Mentoring-Tandems mit Weiterbildungen sowie der Wissenstransfer durch ExpertInnen der Universität Leipzig und die Vernetzung mit erfolgreichen Alumnae bieten Nachwuchswissenschaftlerinnen vielfältige Impulse für ihre Laufbahn.

Die Programmlinie "t.e.a.m. für Promovendinnen" wird speziell für Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase an der Universität Leipzig angeboten. Eingebettet in den Universitätsbund Halle - Jena -Leipzig fördert die zweite Programmlinie "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" weibliche PostDocs, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen.

"UNI findet STADT" ist das gemeinsame Mentoring-Programm der Universität Leipzig und der Stadt Leipzig. Die potenzielle Arbeitgeberin Stadtverwaltung bietet vielfältige berufliche Perspektiven für Hochschulabsolventinnen – aber kennen Sie diese Karrierechancen?

 

September 2017

Innovationspreis des Freistaates Sachsen 2017 für t.e.a.m.-Förderprogramm

Seit 2015 bietet das Gleichstellungsbüro das t.e.a.m.-Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Leipzig an. Seitdem wurde das Programm stetig weiterentwickelt und umfasst inzwischen Programmlinien für Studentinnen, Promovendinnen und Postdoktorandinnen. Ein Kooperationsprojekt mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung ist aktuell in der Pilotphase.

Nun wurde t.e.a.m. mit dem Innovationspreis Weiterbildung des Freistaates Sachsen 2017 ausgezeichnet. Aus insgesamt 13 Bewerbungen wurde das Projekt des Gleichstellungs-büros dabei von der Jury für den 1. Platz mit einem Preisgeld von 10.000€ ausgewählt.

Auf der Preisverleihung am 20.09.2017 würdigte die Sächsische Staatsministerin für Kultus Frau Brunhild Kurth die prämierten Projekte mit einer Laudatio und überreichte die Zertifikate in der VDI GaraGe gGmbH, die im letzten Jahr Preisträgerin war.

"Mit ,t.e.a.m.' setzen wir Impulse, die erfolgreiche Frauen an unserer Universität auf ihrem individuellen Karriereweg unterstützen sollen.

Dass dieses Engagement nun durch den Innovationspreis Weiterbildung ausgezeichnet wird, ist für das Team des Gleichstellungsbüros ein besonderer Erfolg - und zeigt auch die Bedeutung solcher Programme im Sinne einer gerechten Personalentwicklung. Wir hoffen, dass ,t.e.a.m.' als ein Projekt im Rahmen des Professorinnen-Programms auch über diese Förderung hinaus weiter an unserer Universität etabliert werden kann", sagt Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig.

Mit dem zweiten Preis in Höhe von 8.000 Euro wird ein gemeinsames Projekt des ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und des Sächsischen Volkshochschulverbandes e.V. gewürdigt. Der dritte Preis in Höhe von 7.000 Euro wird dem Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. Dresden für das Projekt "Noteingang - Muskepeers und Löweneltern - Weiterbildungsformate des Kinder- und Jugendhilferechts-vereines e.V. (KJRV)" zuerkannt. Weitere Informationen sowie die offizielle Medieneinladung enthält die Pressemitteilung des Kultusministeriums.

Dezember 2016

Nach der Dissertation ist vor der Professur!

Bewerbungen für "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" bis zum 13.02.2017 möglich

Ab sofort können sich alle interessierten Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen der Universität Leipzig für eine Teilnahme am Förderprogramm "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" im Rahmen des Universitätsbundes Halle - Jena - Leipzig bewerben. Die Frist dafür ist der 13.02.2017.

Für die Dauer von einem, bei Verlängerung von zwei Jahren, werden Sie im Mentorat von einem/r ProfessorIn der MLU-Halle-Wittenberg oder der FSU Jena unterstützt. Zusätzlich können Sie im Workshop-Programm Schlüsselqualifikationen zu Themen wie Karriereplanung, Berufungsverfahren und Führungskompetenzen erwerben und ausbauen. Auch die Möglichkeit, mit den anderen hochqualifizierten Teilnehmerinnen der drei Universitäten gemeinsam neue Netzwerke aufzubauen, dient Ihrer weiteren Etablierung in der Wissenschaft.


Alle Informationen zu Teilnahmevoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.

September 2016

Abschlussveranstaltung UNI findet STADT

Das Kooperationsprojekt UNI findet STADT, basierend auf der Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und Universität Leipzig und dem ersten Leipziger Gleichstellungsaktionsplan, fand am 22.09.2016 in der Villa Tillmanns seinen gebührenden Abschluss.

Zehn Mentees, Studentinnen der Universität Leipzig, präsentierten dort ihre Eindrücke aus drei intensiven Wochen, in denen sie sich ein Bild der Stadtverwaltung Leipzig machten und Referate, Abteilungen und Geschäftsbereiche kennenlernten.

Kern des Programms UNI findet STADT ist ein Mentorat, in dem die angehenden Absolventinnen sich mit Führungskräften aus der Stadtverwaltung vernetzen. Zusätzliche Programmbestandteile sind der Ämterparcours, der Einblicke in unterschiedliche Abteilungen und damit die Stadtverwaltung als potenzielle Arbeitsstätte erlaubt, und In-House-Workshops, in denen ExpertInnen der Stadtverwaltung Wissenswertes über die Zusammenhänge in Personal- und Kommunalpolitik vermitteln.

Für die Abschlussveranstaltung konnten die Mentees Fragen an die Rektorin der Universität Leipzig, Frau Prof.in Dr.in Beate Schücking, formulieren, die der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert als bestens aufgelegter Moderator dann in einem Interview der Rektorin stellte. So entspann sich ein interessantes Gespräch über wissenschaftliche und weibliche Karriereherausforderungen und Alleinstellungsmerkmale der Universität Leipzig.

Anschließend befragte die Leiterin des Referats für Gleichstellung der Stadt Leipzig, Genka Lapön, in kurzweiligen Interviews die beteiligten MentorInnen nach ihren Erfahrungen mit dem Programm.

Die zehn MentorInnen aus der Stadtverwaltung zeigten enormes Engagement und lobenswerten Einsatz, indem sie ihre Mentees wo immer möglich in Arbeitsalltag und -abläufe integrierten, sogar zu Terminen mitnahmen und stets mit Rat und Tat begleiteten.

Nach der Zertifikatübergabe durch die Rektorin rundete ein gemeinsamer Lunch die Abschlussveranstaltung ab.

Der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert freut sich über den gelungenen Pilot-Durchgang und über die allseits geäußerten Wünsche nach Wiederholung bzw. Verstetigung des Projekts: „Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen gleichstellungspolitischen AkteurInnen in Leipzig hat auch die Notwendigkeit aufgezeigt, für die teilnehmenden Studentinnen institutionenübergreifend Perspektiven zu bieten.“

Vielen Dank an alle Beteiligte und besonders an das Referat für Gleichstellung der Stadt Leipzig für die erfolgreiche Kooperation!

September 2016

Abschluss- und Auftaktveranstaltung t.e.a.m. Förderprogramm

Bereits seit Mai 2015 fördert t.e.a.m. (Training, Expertise, Alumnae, Mentoring) Nachwuchswissenschaftlerinnen aller Disziplinen an der Universität Leipzig. Im Beisein der Sächsischen Wissenschaftsministerin Dr.in Eva-Maria Stange und der Rektorin der Universität Leipzig Prof.in Dr.in Beate A. Schücking übergab am 21.09.2016 der 1. Jahrgang des Programms den Staffelstab an die neuen Teilnehmerinnen.

Im Klinger-Forum Leipzig endete das Programm für die Teilnehmerinnen des 1. Durchgangs mit einer Gesprächsrunde mit Staatsministerin Dr.in Eva-Maria Stange. Im Dialog wurde dabei auf weibliche Karriereherausforderungen in Wissenschaft und Politik eingegangen. Die Eröffnung des anschließenden Festaktes wurde durch einen Festbeitrag der Staatsministerin sowie Grußworte der Rektorin und des Gleichstellungsbeauftragten eröffnet. Für Unterhaltung sorgte das Musik-Ensemble MIRÁ sowie ein szenisches Theaterstück einer Gruppe von Teilnehmerinnen des 1. Programm-Jahrgangs, welche auf humoristische Weise die t.e.a.m.-Veranstaltungen der vergangenen 18 Monate Revue passieren ließ.

Höhepunkte waren einerseits die Verabschiedung der Teilnehmerinnen des ersten t.e.a.m.-Durchgangs, wobei diese ein Zertifikat sowie ein Präsent durch die Staatsministerin und die Rektorin überreicht bekamen, sowie die feierliche Aufnahme von 13 neuen Promovendinnen ins Programm. Der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert erklärte hierbei, dass das Matching zwischen Mentee und MentorIn durch die Projektkoordination zwar fachfremd, allerdings nur jeweils innerhalb der Geistes- bzw. Naturwissenschaften vorgenommen wurde und stellte die neuen Mentoring-Tandems vor. Wichtig war ihm an dieser Stelle, auf das große Engagement der MentorInnen hinzuweisen:

„Neben Workshops und Vernetzungsangeboten hängt der Erfolg des Programms auch entscheidend von der Unterstützung in den Mentoraten ab. Es ist schön zu sehen, wie viele Professorinnen und Professoren unserer Universität sich bereit erklärt haben, die Teilnehmerinnen zu begleiten.“

Anschließend an die Veranstaltung zitierte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in einer Pressemitteilung wie folgt aus der Festrede der Staatsminsterin: „Auch an den Hochschulen muss es unser Ziel sein, eine für Frauen positiv strukturierte Arbeitswelt zu schaffen, ohne dass Frauen wie Männer agieren oder ihre Lebensentwürfe denen von Männern anpassen müssen“.  Dabei dürfe die „Vereinbarkeit von Familie und akademischer Laufbahn […] nicht dem Zufall überlassen bleiben“, unterstrich sie nachdrücklich. An diesen Statements ist klar zu erkennen, dass dem SMWK die Gleichstellungsbemühungen der sächsischen Hochschulen am Herzen liegen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, sowie den LUMAG-Bericht anlässlich der Veranstaltung.

Fotos: Swen Reichhold

Juli 2016

Zusammenführung des t.e.a.m.-Programmes und des Mentoringprogrammes für Postdoktorandinnen des Universitätsbundes Halle - Jena - Leipzig

Im April 2016 wurden an der Universität Leipzig die beiden Förderprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen "t.e.a.m." und das "Mentoringprogramm für Postdoktorandinnen des Universitätsbundes Halle - Jena - Leipzig" zusammengeführt.

Ab sofort bieten die Programmlinien "t.e.a.m. für Promovendinnen" und "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" auf die jeweilige Qualifikationsstufe abgestimmte Angebote.

Während "t.e.a.m. für Promovendinnen" innerhalb der Universität Leipzig verankert ist, wird "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" in den Kontext des Universitätsbundes eingebettet: die Promovendinnen erhalten in einem fachfremden Mentoring professorale Unterstützung aus unserer Universität, die professoralen fachnahen MentorInnen der Postdoktorandinnen wiederum sind an den Standorten Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ansässig. Darüber hinaus orientieren sich die Workshop-Inhalte an den Bedarfen in der jeweiligen Qualifikationsstufe. Neben diesen zielgruppenspezifischen Angeboten bietet t.e.a.m. Promovendinnen und Postdoktorandinnen auch gemeinsame Netzwerkangebote: So finden die Expertise-, Alumnae-, sowie die Vernetzungs-Veranstaltungen für beide Gruppen statt.

Die Eröffnungsveranstaltung für "t.e.a.m. für Promovendinnen" fand am 21.09.2016 statt, für "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" war der Auftakt bereits am 20.06.2016 in Jena.

Auf den Unterseiten von "t.e.a.m. für Promovendinnen" und "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" können Sie die spezifischen Änderungen der Programmlinien nachlesen und Details zu Bewerbungsmodalitäten und Dokumenten finden.


letzte Änderung: 05.10.2017 

 

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