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"Inspirieren und inspiriert werden"


Es gab eine Geburtstagstorte und zahlreiche Gratulierende, ein kurzweiliges Programm und gut gelaunte Gäste: Fünf Jahre Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen im Unibund Halle – Jena – Leipzig galt es am 20.06.2018 zu feiern. Die Festveranstaltung in der Bibliotheca Albertina wurde in diesem Jahr von der Universität Leipzig koordiniert. Im Rahmen der Veranstaltung wurden 17 neue Teilnehmerinnen im Programm begrüßt und die Absolventinnen des Mentoring-Jahrgangs 2016 – 2018 feierlich verabschiedet.

In mehreren Talkrunden und Videostatements erfuhren die Anwesenden von den Vorzügen des Programms – und in einem Grußwort von Dr. Walter Kühme, Referatsleiter Universitäten im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. „Es ist wichtig, dass wir Vorbilder auf höchster wissenschaftlicher Ebene haben“, sagte Kühme über das Programm, bei dem hochqualifizierte fortgeschrittene Postdoktorandinnen aller Fachrichtungen jeweils mit Professor_innen einer der Partneruniversitäten im Rahmen eines Mentorats zusammenarbeiten. „Hier werden die wichtigen Themen Gleichstellung und Personalentwicklung miteinander verbunden“, so Kühme. „Sie können stolz auf die große Anzahl der Teilnehmerinnen sein.“

Über 100 Postdoktorandinnen sind es inklusive des aktuellen Jahrgangs bereits, wie der Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig Georg Teichert berichtete. Viele der ehrenamtlichen Mentor_innen betreuten bereits mehrere Postdoktorandinnen. Dass beide „Seiten“ profitieren, machte Prof. Dr. Erich Schröger (Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Universität Leipzig) deutlich: „Ich freue mich, als Mentor einen Beitrag zu leisten und dabei zu inspirieren und inspiriert werden zu können.“

Alle anwesenden Vertreter der drei Uni-Leitungen, neben Prof. Dr. Schröger auch Prof. Dr. Uwe Cantner (Vizepräsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Prof. Dr. Wolfgang Auhagen (Prorektor für Struktur und strategische Entwicklung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), waren voll des Lobes für das Programm. 

Für die neuen Mentoring-Tandems war die Festveranstaltung der offizielle Start ins Programm. Dafür haben Absolventinnen Grußbotschaften eingesandt, die im Video unten zu sehen sind.

Herzlich willkommen!

 (Bitte klicken Sie auf das Bild, um das Video anzusehen.)

Programmlinie "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen"

Im Rahmen des Universitätsbundes Halle – Jena – Leipzig betreuuen Professor_innen Postdoktorandinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig. Mentor_in und Mentee sind dabei jeweils an einer anderen Universität tätig. So werden Netzwerke über die eigene Einrichtung hinaus ermöglicht. An der Universität Leipzig heißt dieses Programm "t.e.a.m. für Postdoktorandinnen" und wird durch das Gleichstellungsbüro koordiniert.

Der aktuelle Programmdurchgang begann mit der Festveranstaltung am 20.06.2018 und dauert bis Juni 2019, bei Nutzung der Verlängerungsoption bis Juni 2020.

Auf der zentralen Website des Programms finden Sie weitere Informationen, sowie die Terminübersicht.

Natürlich können Sie sich auch hier ausführlich über Teilnahmebedingungen und den Ablauf des Bewerbungsverfahrens informieren.


(Bitte klicken Sie auf das Plakat zur größeren Ansicht.)

Aktuell ist eine Bewerbung am Programm leider nicht möglich.

 

Willkommen bei t.e.a.m.!

(Bitte klicken Sie auf das Bild, um das Video anzusehen.)

Programm im Überblick

Die Verfolgung einer Wissenschaftskarriere stellt für Frauen nach der Promotion eine besondere Herausforderung dar. Weibliche Karrierewege sind aufgrund der insgesamt schwierigeren beruflichen Gesamtsituation von Wissenschaftlerinnen oftmals komplizierter und Postdoktorandinnen werden im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bei ihrer persönlichen Karriereplanung seltener durch informelles Mentoring begleitet.

Dadurch profitieren Frauen in geringerem Maße vom Wissens- und Erfahrungstransfer durch etablierte WissenschaftlerInnen zu karriererelevanten Fragen und sind weniger in internationale Netzwerke integriert. Für den Aufbau einer wissenschaftlichen Laufbahn spielen diese Faktoren neben hervorragenden Qualifikationen besonders in diesem Karriereabschnitt jedoch eine entscheidende Rolle.

Das Mentoring-Programm des Universitätsbundes für Postdoktorandinnen fördert in dieser Situation leistungsstarke Postdoktorandinnen, die eine Wissenschaftskarriere erkennbar anstreben, gezielt durch die

  • Vermittlung karriererelevanten Wissens
  • Entwicklung und Verfolgung individuell tragfähiger Karrierestrategien und -kompetenzen
  • Einbindung in internationale Netzwerke

Im Rahmen des Universitätsbundes Halle – Jena – Leipzig werden die Teilnehmerinnen der Universität Leipzig durch professorale MentorInnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena bzw. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für ein Jahr unterstützt. Auch an der Universität Leipzig fördern zahlreiche ProfessorInnen die Teilnehmerinnen aus Halle und Jena. Es besteht die Option, das Mentorat um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Auf diese Weise können sich die Postdoktorandinnen auch über die eigene Universität hinaus mit Kolleginnen der gleichen Qualifikationsstufe, aber auch mit den ProfessorInnen vernetzen.


letzte Änderung: 03.07.2018 

 

 

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