Als Ergänzung zur Ausstellung #3G. Gattin. Gasthörerin. Gleichstellung. haben der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert und der Direktor des Universitätsarchivs Dr. Jens Blecher einen erweiterten Katalog herausgegeben.

Ausstellung #3G Gattin. Gasthörerin. Gleichstellung.

#3G erzählt die Erfolgsgeschichte des weiblichen Bildungsdrangs, der von einer ‚Universität ohne Frauen‘ zum heutigen Status quo mit zwei Frauen an der Spitze und einer Mehrheit an weiblichen Studierenden geführt hat“ - Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig, zur Austellungseröffnung.

 

Zur Ausstellung:

Seit der Gründung im Jahr 1409 bis ins späte 19. Jahrhundert hinein war die Universität Leipzig ein reiner Männerbetrieb: Frauen hatten keinen Zutritt zu den Universitätsgebäuden und waren von allen Lehrveranstaltungen ausgeschlossen.  Im Jahr 1906, nach langen, zähen Verhandlungen und der vereinzelten Zulassung von Gasthörerinnen, konnten sich die ersten Leipziger Studentinnen gleichberechtigt immatrikulieren. Die formale Gleichberechtigung bedeutete jedoch noch lange keine tatsächliche Gleichstellung im Universitätsalltag. So verlief die Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Leipzig keineswegs geradlinig. Sie war vielmehr von Widersprüchen, Erfolgen und Rückschlägen geprägt. Das Frauenstudium erlebte im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach eine politische Überformung und ideologische Vereinnahmung. Diese Ausstellung zeigt nichtsdestotrotz eine Erfolgsgeschichte, deren letzte Kapitel noch nicht geschrieben sind.

 

Die Ausstellung kann im Gleichstellungsbüro der UL entliehen werden.
Sie besteht aus 14 schmalen Plakaten im Format 1 m x 2,20 m mit Informationen zur geschichtlichen Einordnung und 6 Doppelplakaten im Format 2 m x 2,20 m mit Informationen zu einzelnen Persönlichkeiten.

Bei Interesse wenden Sie sich an die MitarbeiterInnen des Gleichstellungsbüros.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

Weitere Informationen und das Bestellformular zum Ausstellungskatalog #3G finden Sie hier.