Das Team des Gleichstellungsbüros organisiert regelmäßig Veranstaltungen, um die Themen Gleichstellung und Familienfreundlichkeit ins Zentrum des universitären und öffentlichen Interesses zu rücken.

 

Bericht zur Ausstellungseröffnung "#3G"

Am 06.10.2015 wurde die gemeinsame Ausstellung #3G Gattin. Gasthörerin. Gleichstellung. des Universitätsarchivs und des Gleichstellungsbeauftragten der Universität Leipzig im Foyer des Neuen Augusteums eröffnet. Auf der gut besuchten Auftaktveranstaltung begrüßte der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert die Rektorin der Universität Leipzig, Frau Prof.in Dr.in Beate Schücking, die in ihrem Grußwort ihre eigene spannende Familien- und Bildungsgeschichte reflektierte. Auf die kurzweilige Gesprächsrunde, die noch um die Leiterin des Referates für Gleichstellung der Stadt Leipzig, Genka Lapön, erweitert wurde, folgte die Einladung, den Abend mit Speisen, Getränken und der musikalischen Begleitung der großartigen Band „Noblicity of Jazz“ ausklingen zu lassen. Dem Titel der Ausstellung gemäß durfte zu dem Hashtag #‎3G_UL eifrig getwittert werden, der beste Tweet wird sich sogar über eine Prämie in Form eines (analogen) Buchgutscheins freuen!

Inhaltlich liegt der Fokus der Ausstellung #3G Gattin. Gasthörerin. Gleichstellung. auf dem Thema Bildungsgerechtigkeit, indem die wechselvolle Geschichte der Töchter der Alma Mater Lipsiensis vom Mittelalter bis in die heutige Zeit präsentiert wird. Der Direktor des Universitätsarchivs, Dr. Jens Blecher, freut sich über die gelungene Kooperation: „Zusammen mit dem Gleichstellungsbeauftragten haben wir eine spannende Ausstellung auf die Beine gestellt, die der Geschichte der Bildungsgerechtigkeit an der Universität Leipzig nachspürt.“ Mit dem Brückenschlag zu der aktuellen Arbeit des Gleichstellungsbüros und Diversity, dem Chancengleichheitskonzept der Zukunft, richtet die Ausstellung gleichzeitig den Blick auf das Kommende. „#3G erzählt die Erfolgsgeschichte des weiblichen Bildungsdrangs, der von einer ‚Universität ohne Frauen‘ zum heutigen Status quo mit zwei Frauen an der Spitze und einer Mehrheit an weiblichen Studierenden geführt hat“, ergänzt der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30.11.2015 im Foyer des Neuen Augusteums zu sehen, bevor sie im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig Station machen wird.

Bilder in Header und Fließtext: Swen Reichhold