Aktionstag Campus in Progress

+++ Rückblick +++

„Campus in Progress – Your Voice on Diversity“ war vom 15.-16. Juni 2016 das Motto auf dem Innenhof des Campus Augustusplatz, wo im Dialog zwischen Studierenden und ReferentInnen unserer und internationaler Universitäten Belange eines diskriminierungsfreien Lernortes zur Diskussion standen:

Den Auftakt bildete der Input von Tillmann Grüneberg, der uns bei unserem World Café einen Einblick die Situation von Erstakademiker_innen an der Universität Leipzig gegeben hat und hiermit eine Diskussion zur Sensibilisierung von Lehrenden zu diesem Kontext anstieß. Danach ging es weiter mit einer sehr spannenden Round Table Session zum Thema „Genderaspekte an der Universität Leipzig“. Frau Dr.in Sieveking aus der Ethnologie hatte die schwierige Aufgabe übernommen eine deutsch/englische Diskussionsrunde zu moderieren, die über die Situation von Studentinnen und Mitarbeiterinnen an unseren eigenen Instituten informiert hat. Durch VertreterInnen der Complutense University of Madrid gelang es auch einen vergleichenden Eindruck zu LGTBI betreffenden Lehrangeboten und zu Sensibilisierungsmaßnahmen zur Vorbeugung der Diskriminierung aufgrund von Gender zu gewinnen. Des Weiteren wurde diskutiert, warum die Auseinandersetzung mit Feminismus gerade an der Hochschule überaus wichtig ist.  Am Ende dieser Veranstaltung stellten drei Studentinnen des Moduls „LGTBI Culture“ ein Abschlussprojekt zur Sichtbarmachung von lesbischen Projekten in Leipzig vor.

Den 2. Tag  eröffnete Professor Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales der Universität Leipzig, mit einem Vortrag zur „Internationalisierung der Universität Leipzig“. Durch ihn haben wir einen sehr guten Überblick über bestehende und geplante Angebote und Maßnahmen erhalten, die unsere Universität für Studierende und Lehrende aus dem Ausland öffnen sollen. Zudem wurde die Frage aufgeworfen, warum ein internationaler Austausch von großer Bedeutung für eine universitäre Institution ist. Die letzte Diskussionsrunde griff alle vorherigen Aspekte noch einmal auf und fragte, warum Diversität für die Wissensproduktion einer Universität unabdingbar ist und ob diese Vielfalt durch ein geplantes Diversitätskonzept umfassend abgedeckt werden kann. Professorin Beck aus der Afrikanistik regte mit provozierenden Fragen eine interessante Diskussion zur Umsetzung dieses Konzepts an unserer Universität an. Ebenso haben die Referent_innen einen guten Einblick in andere universitäre und kulturelle Kontexte, wie zum Beispiel geschichtliche Hintergründe und Diversitätsstrategien an der Stellenbosch University (Südafrika) und derzeitige studentische Proteste in Südafrika, bekommen.

„Mit diesen Aktionstagen waren die Studierenden unserer Universität aufgerufen, sich in den Aufbauprozess einer inklusiven Hochschule einzubringen. Die so entstandenen Impulse werden nun in das Diversity-Konzept der Universität Leipzig einfließen,“ so Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter und Projektleiter des Diversity Audits.

Nicht zuletzt wurde das Programm auch künstlerisch untermalt, dafür danken wir sowohl den Poetry Slammern und Singer-/Songwritern auf unserer Open Stage, als auch unseren DJ_anes die unsere Veranstaltung mit südafrikanischer House Musik und HipHop beendet haben.

 

(c) Gleichstellungsbüro

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