DOKversity - „Ich habe was, was du nicht siehst“

DOKversity 2018 -

„Ich habe was, was du nicht siehst“

Rückblick

Gleich zu Beginn des neuen Jahres wurde überaus erfolgreiche Kooperation zwischen dem Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig und dem Filmfestival DOK Leipzig fortgesetzt und zum zweiten Mal die Filmreihe DOKVersity veranstaltet. Aus unserer aktuellen Inklusionsarbeit heraus entstand das Anliegen nicht sichtbare Erkrankungen sichtbar zu machen. Unter dem Titel „Ich habe was, was du nicht siehst.“ zeigten wir an drei Terminen jeweils einen Dokumentarfilm und kamen im Anschluss mit Expertinnen ins Gespräch. Der Eintritt war frei und die Diskussion wurde in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Wir freuen uns, dass alle drei Veranstaltungen auf ein enorm großes Interesse stießen und wir gemeinsam sehr angeregt über die jeweiligen Themenschwerpunkte sprechen konnten.

Und weil es so gut gelaufen ist, es offenbar viele Interessierte gibt und weil es wieder einmal eine wunderbare Zusammenarbeit mit dem DOK Leipzig war, ist die Fortsetzung der Filmreihe angestrebt. Auf unserer Website sowie auf Facebook halten wir euch über bevorstehende Veranstaltungen auf dem Laufenden!

Steigt euch im Hörsaalgebäude wieder der leckere Popcorngeruch in die Nase, wisst ihr:
Es ist wieder DOKversity time!

Rückblick Transfatty Lives

TransFatty Lives (10.01.2018)

Patrick O’Brien | USA | 2015 | 84 Minuten | OmU (engl.)

Patrick Sean O’Brien aka DJ TransFatty gewährt einen furchtlosen Einblick in sein Leben mit ALS.

Im Anschluss kamen wir mit Dr.in med. Petra Baum, Oberärztin der Klinik für Neurologie und Leiterin der Muskelsprechstunde am Universitätsklinikum ins Gespräch. Sie redete detailliert über den Ablauf der Krankheit Amyothrophe Lateralsklerose, den aktuellen Forschungsstand und die Therapiemöglichkeiten sowie die Kostenübernahme von Krankenversicherungen. Mit Kim Busch von der DOK konnten wir über aktuelle und zukünftige Projekte von Patrick O’Brien reden.

Rückblick Normal Autistic Film

Normal Autistic Film (22.1.2018)

Miroslav Janek | Tschechische Republik | 2016 | 92 Minuten | OmU (engl.)

Was, wenn Autismus nicht nur als medizinische Diagnose, sondern als faszinierende Denkweise gesehen würde?

Diese Frage stellte sich der Regisseur des Filmes. Er begleitet fünf Kinder und Jugendliche mit Asperger-Syndrom und zeichnete ein intimes Portrait der ProtagonistInnen.

Mit Gee Vero, Künstlerin und Initiatorin des Kunstprojektes „The Art of Inclusion“, führten wir ein spannendes Gespräch darüber, inwiefern Film und Fernsehen die Stigmatisierung von Autismus vorantreiben, was getan werden kann, um das zu verändern. Was „normal sein“ überhaupt bedeutet und wer dies definiert.

Rückblick Wie die Anderen

Wie die Anderen (29.01.2018)

Constantin Wulff, Österreich, 2015, 86 Minuten, OmU (engl.)

Im Direct Cinema-Modus wird der Arbeitsalltag in der Kinder- und Jugendpsychiatrie portraitiert und der Balanceakt zwischen Regelwerk und Improvisation aufgezeigt.

Nach dem Film stellte Frau Christel Römer, aktives Mitglied von Leipziger Bündnis gegen Depressionen e.V., ihre Vereinsarbeit vor. Wir sprachen über die Vereinsangebote für Kinder und Jugendliche, die an Depression erkranken und über die Möglichkeiten depressive Menschen unterstützen zu können.

Veranstaltungsinfos

15., 22. und 29.
Januar 2018

Beginn jeweils 17:15 Uhr

Campus Augustusplatz
Hörsaalgebäude
Hörsaal 6

Barrierefreiheit

Der Hörsaal ist für Menschen mit Gehbeeinträchtigung und Rollstuhlfahrer*innen zugänglich. Die Filme sind untertitelt. Das Filmgespräch wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

 

 

 

Bei Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich gerne an:

Johanna Ludwig
Mail: diversitaet(at)uni-leipzig.de
Telefon: 0341/97-30097

 

Kooperation

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.